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Schadenfreude
als Lob der Innovation verstanden
 
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© 2007 Arno Dirlewanger

Schadenfreude als Lob der Innovation verstanden

39 % der Innovatoren erwarten beim Scheitern ihrer Idee Schadenfreude von Kollegen, schreibt das Wirtschaftsmagazin brand eins im Mai 2007.

Im täglichen Überlebenskampf kann sich Schadenfreude keiner leisten. Damit fallen 39 % potentieller Ideenlieferanten weg, die sich nicht getrauen, etwas Neues auf den Tisch zu legen.

Was tun die anderen 61%, die keine Häme erwarten?

Sind sie so selbstbewusst, dass ihnen Spott nichts anhaben kann? Oder sind ihre Ideen so gut dass sie gar kein Scheitern und damit keine Häme befürchten müssen?

Oder - und das schein mir die realistischere Vermutung zu sein - sie entwickeln Ideen, die ein Scheitern ausschliessen: Mainstream-Ideen. Die Erfahrung mit Innovationsprojekten zeigt, dass schon in der Anfangs-Phase solche Ideen bevorzugt werden und die eigentlich interessanten Ideen, die aber vielleicht auch scheitern können, gar nicht erst weiter verfolgt werden.

Häme ist daher eher als Beifall zu verstehen für den Versuch, wirklich Neues hervorzubringen und sich abseits des Bekannten zu exponieren.


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