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Das Innovations-Gesetz
– Von Rauchern lernen
 
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© 2009 Arno Dirlewanger

Das Innovations-Gesetz – Von Rauchern lernen

„Wir wollen der innovativste Hersteller der Branche werden“ oder „60 % unserer Produkte sollen nicht älter als 3 Jahre sein“ so tönt es oft aus Strategie-Meetings und Innovations-Offensiven. Oft bleibt es aber in der Praxis bei solchen „Deklarationen“, denen keine konsequenten Maßnahmen folgen.

Müsste man also Innovation eher verordnen?

Wie das gehen könnte, zeigt eine frappante Entwicklung, die in Deutschland seit einigen Monaten öffentlich zu beobachten ist: Seit das Nichtraucher-Gesetz in der Welt ist, sehe ich staunend, wie geräuschlos der Vollzug des Gesetzes in kürzester Zeit flächendeckend eingehalten wird  und eine radikale soziale Innovation buchstäblich Raum greift!

Menschen gehen ohne Murren bei Wind und Wetter vor die Türe, genau in den Etablissements, in denen eigentlich das Rauchen so dazugehörte wie das Reden. Und selbst in Privat-Wohnungen scheint das Gesetzt neuerdings zu gelten  - nie sah man früher so viele Raucher auf Balkonen. Jetzt stehen sie an den Ecken wie Ausgestoßene, wie in Karikaturen der Satire-Zeitschrift „Pardon“ vor 25 Jahren.

Was könnte man daraus für Innovation lernen?

Ein Innovations-Gesetz muss her! So wie das Nichtraucher-Gesetz unser aller Wohl im Auge hat, könnte eine gesetzlich verordnete Innovations-Pflicht vielleicht auch zu unser aller Wohl beitragen?! Wären wir zu wirklichen Innovationen verpflichtet, würden vielleicht endlich die interessanten Ideen realisiert statt der üblichen kleinen Varianten.

In Ideen-Generierungssitzungen würden sich die Verhältnisse umkehren: man müsste sich nicht mehr als Spinner bezeichnen lassen, sondern hätte endlich das Recht auf seiner Seite und – viel wichtiger – die Sicherheit, dass  auch nach Wegen und Möglichkeiten der Umsetzung aktiv gesucht wird.

Also her mit dem Innovations-Gesetz. Was halten Sie davon?




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